Verband unabhängiger Prüfer

von Luftsportgerät e.V.

Satzung

Satzung

Verband unabhängiger Prüfer von Luftsportgerät e.V.
Satzung

§ 1  Name, Sitz

1. Der Verband führt den Namen: Verband unabhängiger Prüfer von Luftsportgerät
2. Er hat seinen Sitz in Greiling.
3. Nach Eintrag in das Vereinsregister führt der Verband den Zusatz „eingetragener Verein“,
    abgekürzt „e.V.“

§ 2  Zweck und Aufgaben
1. Zweck des Verbandes ist die Förderung des Fallschirmsports und die Förderung der
    allgemeinen Sicherheit im Fallschirmsport dadurch, daß er technische Standards für
    Fallschirmtechnik festlegt, weiterentwickelt und überprüft, sowie die entsprechenden Tests,
    Wartungen und Zulassungsverfahren durchführt oder überwacht. 
2. Außerdem erarbeitet der Verband Richtlinien zur Ausbildung von technischem Personal im
    Bereich von Packern und Prüfern, oder arbeitet bei deren Erstellung mit. Hierzu kann er
    Ergänzungen erlassen, die für die Mitglieder bindend sind.
3. Weiterhin strebt er den  Zusammenschluss aller im Verbandsbereich tätigen Prüfer für
    Luftsportgerät an, und die Wahrung der Interessen der ihm angeschlossenen Mitglieder. Er ist
    politisch und konfessionell neutral.
4. Der Verband ist ein selbständiger Fachverband. Er kann sich regionalen und überregionalen  
    Verbänden anschließen.
5. Der Verband vertritt alle fachlichen und satzungsgemäßen Belange seiner Mitglieder
    gegenüber anderen Verbänden und den Behörden. 

§ 3  Gemeinnützigkeit
1. Der Verband verfolgt damit ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne
    des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
2. Der Verband ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
3. Mittel des Verbandes dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die
    Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Verbandes.
4. Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Verbandes fremd sind, oder durch
    unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
5. Bei Auflösung des Verbandes geht das verbleibende Vermögen an die Deutsche Sporthilfe.

§ 4  Mitgliedschaft
1. Ordentliches Mitglied kann sämtliches im Bereich des Deutschen Fallschirmsports tätiges
    freigabeberechtigtes Personal für Luftsportgerät werden, wenn es die Prüfung von
    Sprungfallschirmsystemen oder deren Komponenten betreibt. Die Mitgliedschaft ist freiwillig.
    Es gilt eine ausschließliche persönliche Mitgliedschaft.
2. Ordentliche, aber nicht stimmberechtigte Mitglieder können andere natürliche oder juristische
    Personen werden, wie z.B. Hersteller.
3. Voraussetzung für die Aufnahme ist ein schriftlicher Antrag, der über die Geschäftsstelle des
    Verbandes einzureichen ist, sowie die Anerkennung der Verbandssatzung. Die
    Aufnahmebestätigung erfolgt durch den Verband.
4. Die Mitglieder haben Anspruch auf fachlichen Rat des Verbandes in allen Fragen, die ihre
    verbandsmäßigen Belange betreffen. 
5. Zur Deckung der dem Verband durch die Wahrnehmung seiner Aufgaben entstehenden
    Kosten verpflichten sich die Mitglieder zur Zahlung eines jährlichen Beitrages, dessen Höhe
    von der ordentlichen Mitgliederversammlung festgesetzt wird.
6. Alle Rechte der Mitglieder ruhen, solange die fälligen Beiträge und Abgaben nicht entrichtet sind.
7. Die Mitgliedschaft erlischt durch:
a) Austritt
    Die entsprechende Erklärung ist durch eingeschriebenen Brief an die Geschäftsstelle
    abzugeben. Ein Austritt ist nur zum Ende eines Geschäftsjahres möglich unter Einhaltung
    einer dreimonatigen Kündigungsfrist.
b) Ausschluss
    Der Ausschluss eines Mitgliedes kann vom Vorstand und 5 weiteren stimmberechtigten
    Mitgliedern beschlossen werden bei
aa) Verstößen gegen die Satzung.
bb) Handlungen, die der allgemeinen Prüfertätigkeit oder den Interessen des
      Verbandes schaden,
cc) Nichterfüllung der dem Verband gegenüber bestehenden Verpflichtungen.
     Antragsberechtigt sind alle Mitglieder.  
 
§ 5  Organe des Verbandes
1. Die Mitgliederversammlung tritt einmal im Jahr zusammen. Sie ist zuständig für:
a) die Genehmigung der Jahresrechnung
b) die Entlastung des Vorstandes 
c) die Verabschiedung des Haushaltsplanes und die Festsetzung des Verbandsbeitrages,
d) Satzungsänderungen,
e) Behandlung von Anträgen,
f)  Auflösung des Verbandes
g) Und alle 2 Jahre Vorstandswahlen

   Alle Wahlen erfolgen jeweils für zwei Jahre, wobei Wiederwahl zulässig ist. Die Vereinigung
   mehrerer Funktionen in einer Person ist möglich, sofern die ordnungsgemäße Ausübung
   gewährleistet ist; ausgenommen ist die des 1. Vorsitzenden. Die Wahl des Vorstandes und
   der Kassenprüfer erfolgt durch offene Abstimmung oder auf Mehrheitsbeschluß der
   Teilnehmer in einer geheimen Wahl. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf
   Verlangen von mindestens 10%  der stimmberechtigten Mitglieder einzuberufen. Der Antrag
   ist schriftlich unter Angabe der Gründe an den Vorstand zu richten. Die Einladung erfolgt
   spätestens 3 Wochen vor dem Versammlungstermin. In dringenden Fällen kann die
   Ladungsfrist auf 1 Woche verkürzt werden. Der Ladung ist eine Tagesordnung beizufügen. 
2. Dem Vorstand gehören an:
   Der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende, der Schatzmeister, der Technische Leiter, der Leiter
   Qualitätssicherung und der Pressewart. Der Vorstand übt seine Tätigkeit nach Maßgabe der
   Satzung und der Mitgliederversammlung aus. Die Vertretung des Verbandes im Sinne von §
   26 BGB erfolgt durch den 1. und 2. Vorsitzenden. Jeder ist einzeln vertretungsberechtigt.
   Der 1. Vorsitzende leitet alle Sitzungen des Vorstandes, und die Mitgliederversammlungen.
   Der 2. Vorsitzende vertritt den 1. Vorsitzenden im Verhinderungsfalle. Die Aufgaben der übrigen
   Vorstandsmitglieder ergeben sich aus der Bezeichnung ihrer Ämter. Der 1. und 2. Vorsitzende
   vertreten den Verein allein und sind vom § 181 BGB (Selbstkontrahierung) befreit.
 
§ 6  Geschäftsführung
   Der Vorstand richtet zur Erledigung seiner Aufgaben eine Geschäftsstelle ein, deren 
   personelle und sachliche Ausstattung die Erfüllung der Aufgaben sicherstellen muss. Die
   Vergütung der Mitarbeiter wird vom Vorstand bestimmt und in einem schriftlichen
   Arbeitsvertrag niedergelegt.

§ 7  Ehrenamtliche Tätigkeit
   Alle gewählten Vorstandsmitglieder des Verbandes üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. 
   Die ihnen entstehenden Auslagen werden durch die Verbandskasse ersetzt.
   Die Organe des Vereins können eine angemessene Vergütung erhalten.
 
§ 8  Versammlungen und Wahlen
1. Zu den Mitgliederversammlungen muss schriftlich oder per E-Mail vier Wochen vorher durch
    den Vorstand unter Angabe der Tagesordnung mit Bekanntgabe des Einreichungstermines für
    Anträge eingeladen werden.
2. Die anwesenden Mitglieder sind beschlußfähig. Beschlüsse werden mit einfacher
    Stimmenmehrheit gefasst, soweit in der Satzung nichts anderes bestimmt ist.
    Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Stimmenthaltung wird als nicht abgegeben gewertet.
3. Bei Wahlgängen genügt die einfache Stimmenmehrheit. Erhalten zwei oder mehrere
    Kandidaten die gleiche Stimmenzahl, so ist eine Stichwahl erforderlich. Wählbar sind nur
    Verbandsangehörige nach Vollendung des 18. Lebensjahres.
4. Die Übertragung einer Stimme auf einen stimmberechtigten Delegierten ist bei der
    Mitgliederversammlung des Verbandes zulässig. Die Übertragung des Stimmrechts muss
    schriftlich erfolgen.
5. Mitglieder, die in Ausübung Ihrer Tätigkeit in einem festen Arbeitsverhältnis mit einem
    Herstellungsbetrieb für Sprungfallschirme (JAR-21) stehen, sind zu Wahlen in die
    Vorstandschaft und in die ständigen Ausschüsse nicht zugelassen.
6. Die Beiratsvertreter der beauftragten Verbände und der Herstellungsbetriebe haben eine
    persönliche nicht übertragbare Stimme.
7. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen und vom
    Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen. 
 
§ 9  Gerichtsbarkeit
    Die Gerichtsbarkeit innerhalb des Verbandes wird ausgeübt durch den Vorstand.
 
§ 10  Satzungsänderungen
1. Satzungsänderungen sind nur mit einer 3/4 Mehrheit der abgegebenen Stimmen möglich.
2.  Anträge hierzu sind mit der Einladung und Tagesordnung zur Mitgliederversammlung den
Vereinen/ Institutionen schriftlich zuzustellen.
 
§ 11  Auflösung des Verbandes
1. Die Auflösung des Verbandes kann auf einer eigens zu diesem Zweck einberufenen
    außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer 4/5 Mehrheit der anwesenden Mitglieder
    beschlossen werden.
2. Eine Stimmenübertragung für diese Versammlung ist nicht möglich.
3. Das nach Erfüllung aller rechtlichen Verbindlichkeiten verbleibende Vermögen fällt der
    Deutschen Sporthilfe mit der Zweckbestimmung zu, es unmittelbar und ausschließlich für
    gemeinnützige Zwecke zur Förderung des Jugendsportes zu verwenden.
4. Die in Ziffer 3 festgelegte Regelung tritt auch bei Wegfall des bisherigen Zweckes des
    Verbandes ein. 
 
§ 12 Doping
    Der VuPL tritt ein für einen Doping freien Sport  und bekennt sich zum NADA-Code.
 
§13  Gleichstellung
    Der VuPL tritt für Chancengleichheit für Frauen und Männer ein.
 
§14 Kinderschändung
    Der VuPL distanziert sich von Kinderschändung und Kindesmißbrauch.
 
§ 15 Gültigkeit
    Die Satzung wurde am 1.11.2001 errichtet und in der Mitgliederversammlung vom 11.11.2011 geändert.